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purge on plastics

Nachhaltige Verwendung von Kunststoffen

Im wettbewerbsintensiven Lebensmittelsektor müssen Hersteller auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse und Anforderungen der Verbraucher reagieren. Auf dem aktuellen Markt bedeutet dies, dass die Nachhaltigkeit immer wichtiger wird.

Es ist eine Herausforderung voller Komplexität, Ungewissheit und Risiken, aber eine, der sich jeder Hersteller stellen muss. Und nirgendwo ist dies mehr der Fall als bei Kunststoffen, wo wir alle als Verbraucher in einem Zwiespalt sind.

Auf der einen Seite gibt es eine große, wachsende und sehr öffentliche Opposition gegen die Plastikverschmutzung. Im Jahr 2020 werden 367 Millionen Tonnen Kunststoff produziert und nur ein Bruchteil davon wird recycelt. Die International Union for Conservation of Nature schätzt, dass jedes Jahr etwa 14 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane gelangen. Dennoch verlangen wir, dass unsere Lebensmittel und Getränke bequem sind, gut aussehen, gut schmecken und natürlich sicher sind. Um diese Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen, ist Kunststoff oft die effektivste Lösung.

Welche Rolle spielen also Normen, wenn es darum geht, den Lebensmittelherstellern dabei zu helfen, unnötigen und umweltschädlichen Plastikverbrauch zu vermeiden und zu zeigen, dass sie Nachhaltigkeit ernst nehmen und gleichzeitig die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen?

Der 2019 eingeführte Standard für verantwortungsbewusstes Kunststoffmanagement ist ein naheliegender Ansatzpunkt. Die Norm bietet Herstellern praktische Leitlinien für ein solides Kunststoffmanagement, für die verantwortungsvolle Messung und Verwaltung des Kunststoffverbrauchs und für positive Maßnahmen zur Reduzierung, Wiederverwendung und zum Recycling.

Im Februar 2021 veröffentlichte Verra im Rahmen der 3R-Initiative den Plastic Waste Reduction Standard (Verra). Die Norm fördert die tatsächliche Verringerung von Kunststoffabfällen und Investitionen in Projekte, die Kunststoffabfälle aus der Umwelt sammeln, sowie das Recycling durch ein System von "Kunststoffgutschriften". Das 3R-Projekt erstellt auch nützliche Leitlinien für Corporate Plastic Stewardship (Guidelines for Corporates | 3R-Initiative), die Unternehmen eine Vision für das Management ihres Kunststoff-Fußabdrucks und die Ermittlung von Maßnahmen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette zur Reduzierung dieses Fußabdrucks bieten.

Auch wenn es nicht immer möglich ist, auf Plastik zu verzichten, ohne die Lebensmittelsicherheit oder -qualität zu beeinträchtigen, so gibt es doch viele Schritte, die Lebensmittelhersteller unternehmen können, um Abfälle und den CO2-Fußabdruck zu verringern, ohne unbedingt Produkte und Geschäftsmodelle neu erfinden zu müssen. Normen wie diese sind ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Berichterstattung und, was ebenso wichtig ist, sie fördern die Messung, damit wir die positiven Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Umwelt nachweisen können.

 

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